Düsseldorfer Tabelle 2018: Kindesunterhalt in der Regenbogenfamilie

Kinder haben im Hinblick auf eine gedeihliche Erziehung und soziale Teilhabe Anspruch auf Kindesunterhalt. Maßstab ist die Düsseldorfer Tabelle. Leben Sie in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung und in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft stellt sich oft die Frage nach dem Kindesunterhalt in der „Regenbogenfamilie“. Dazu ist vorab auf den rechtlichen Status des Kindes abzustellen.

Das Wichtigste zum Thema „Kindesunterhalt in der Regenbogenfamilie“ für Sie:

  • Eine Regenbogenfamilie wird gemeinhin als eine partnerschaftliche Verbindung gleichgeschlechtlicher Paare mit wenigstens einem Kind verstanden.
  • In der Regenbogenfamilie besteht für den eingetragenen Lebenspartner, der nicht leiblicher Elternteil des Kindes des Lebenspartners ist und das Kind nicht adoptiert hat, keine Verpflichtung zum Kindesunterhalt.
  • Eine Unterhaltspflicht entsteht dann, wenn der eingetragene Lebenspartner infolge einer Stiefkindadoption oder Sukzessivadoption rechtlich Verantwortung für das Kind übernimmt.
  • Unterhaltspflicht bedeutet, dass der betreuende Elternteil das Kind in seinem Haushalt betreut, während der nicht betreuende Elternteil Barunterhalt leistet.
  • Ist der unterhaltspflichtige Lebenspartner mehreren Kindern, z.B. aus einer vorangegangenen Ehe oder einer aufgehobenen/bestehenden Lebenspartnerschaft oder einem nichtehelichen Kind gegenüber unterhaltspflichtig, stehen die Kinder einander gleich und sind gleichermaßen unterhaltsberechtigt. Reicht das verfügbare Einkommen nicht aus, den Kindesunterhalt vollständig zu zahlen, liegt ein Mangelfall vor. Dann ist das verfügbare Einkommen auf die Kinder aufzuteilen. Ehegattenunterhalt und Partnerschaftsunterhalt bleiben nachrangig.
  • Zum 1.1.2018 wurde die Düsseldorfer Tabelle angepasst. Die Änderungen beziehen sich im Wesentlichen darauf, dass die Einkommensstufen 1 und 10 sowie die Unterhaltszahlbeträge und Bedarfskontrollbeträge überwiegend angehoben, teils aber auch abgesenkt werden.
  • Die Düsseldorfer Tabelle ist eine Richtlinie zur Berechnung der Unterhaltsbeträge unterhaltsberechtigter Kinder.
  • Da nur bedürftige Personen unterhaltsberechtigt sind, sind minderjährige Kinder stets unterhaltsberechtigt. Volljährige Kinder bis 21 Jahre haben Anspruch auf Kindesunterhalt, wenn sie sich in der Ausbildung befinden und zu Hause wohnen.
  • Die Düsseldorfer Tabelle beinhaltet in Abhängigkeit vom bereinigten Nettoeinkommen des unterhaltspflichtigen Elternteils und dem Alter des Kindes die jeweiligen Unterhaltszahlbeträge.

Was ist eine Regenbogenfamilie?

Eine Regenbogenfamilie ist nach der Definition im Duden eine „Familie mit gleichgeschlechtlichem Elternpaar“. Familie wird dabei in dem Sinne verstanden, dass in der Beziehung Kinder leben. Irgendeine rechtliche Bedeutung hat der Begriff nicht.

Düsseldorfer Tabelle in einem Schaubild dargestellt

Schaubild:
Düsseldorfer Tabelle in einem Schaubild dargestellt

Wo liegen die rechtlichen Ansatzpunkte im Hinblick auf den Kindesunterhalt?

Keine Unterhaltspflicht des Stiefelternteils

In einer Regenbogenfamilie bestimmt der rechtliche Status des Kindes die Unterhaltspflicht des jeweiligen Lebenspartners bzw. Lebenspartnerin. Ausgangspunkt ist meist, dass ein Lebenspartner aus einer früheren Beziehung ein leibliches oder bereits adoptiertes Kind in die Partnerschaft einbringt und ihm/ihr das alleinige Sorgerecht zusteht.

Der andere, nicht leibliche Elternteil, der dieses Kind nicht adoptiert hat, hat dann nur das Recht, im Einvernehmen mit dem sorgeberechtigten Elternteil in Angelegenheiten des täglichen Lebens des Kindes Entscheidungen zu treffen (§ 9 LPartG). Unterhaltspflichten bestehen für ihn/sie jedoch nicht, da keine unmittelbare rechtliche Beziehung besteht. Das Kind ist lediglich ein Stiefkind, für das der Stiefelternteil nicht unterhaltspflichtig ist. Auch in der Ehe ist das nicht anders.

Unterhaltspflicht bei der Stiefkindadoption

Die Situation ändert sich, wenn der Lebenspartner dieses Kind adoptiert. Das Kind wird dann das gemeinsame Kind der eingetragenen Lebenspartner-/innen. Es handelt sich um eine Stiefkindadoption. Der Adoptivelternteil steht dem leiblichen Elternteil juristisch gleich. Das Kind hat in der Adoptivfamilie, sprich Regenbogenfamilie, die gleichen Rechte wie ein eheliches Kind. Dies bedeutet, dass das Kind auch unterhaltsberechtigt ist und auch von dem Stiefelternteil, der es adoptiert hat, Kindesunterhalt verlangen kann.

Unterhaltspflicht bei der Sukzessivadoption

Ähnlich ist es bei der Sukzessivadoption. Danach können gleichgeschlechtliche Lebenspartner ein vom eingetragenen Lebenspartner bereits adoptiertes Kind nachträglich adoptieren. Das Kind, das der Partner oder die Partnerin bereits adoptiert hat, wird von dem anderen Partner mit der Wirkung angenommen, dass das Kind die rechtliche Stellung eines gemeinschaftlichen Kindes beider Lebenspartner erhält. Es wird also „sukzessiv“ adoptiert. Auch in diesem Fall ist das Kind unterhaltsberechtigt und kann von beiden Lebenspartnern oder Lebenspartnerinnen Kindesunterhalt verlangen.

Unterhaltspflicht: Was bedeutet das genau?

Eine Regenbogenfamilie wird gemeinhin als eine partnerschaftliche Verbindung gleichgeschlechtlicher Paare mit wenigstens einem Kind verstanden

Eine Regenbogenfamilie wird gemeinhin als eine partnerschaftliche Verbindung gleichgeschlechtlicher Paare mit wenigstens einem Kind verstanden

Elternteile, die dem Kind gegenüber unterhaltspflichtig sind, leisten während der bestehenden Lebenspartnerschaft den Kindesunterhalt dadurch, dass sie mit Kost und Logis das Kind unterhalten. Das ist der Betreuungsunterhalt. Auch ein gewisser Taschengeldanspruch in Abhängigkeit vom Alter des Kindes ist Teil des Unterhalts. Seine eigentliche Bedeutung im Hinblick auf die Düsseldorfer Tabelle erhält die Unterhaltspflicht aber erst dann, wenn sich die Lebenspartner trennen und die Aufhebung ihrer eingetragenen Lebenspartnerschaft betreiben. Dann gelten die gleichen Grundsätze wie bei der Scheidung der Ehe auch. Derjenige Lebenspartner, der das Kind in seinem Haushalt betreut, leistet den Unterhalt dadurch, dass er das Kind betreut und aufzieht. Derjenige Lebenspartner, die das Kind nicht betreut, leistet Barunterhalt. Dieser Barunterhalt bestimmt sich nach Maßgabe der Düsseldorfer Tabelle.

Problem: Mangelberechnung

Eine Unterhaltspflicht entsteht dann, wenn der eingetragene Lebenspartner infolge einer Stiefkindadoption oder Sukzessivadoption rechtlich Verantwortung für das Kind übernimmt

Eine Unterhaltspflicht entsteht dann, wenn der eingetragene Lebenspartner infolge einer Stiefkindadoption oder Sukzessivadoption rechtlich Verantwortung für das Kind übernimmt

Auch in der Regenbogenfamilie stellt sich oft das Problem, dass möglicherweise mehrere Kinder vorhanden sind, denen gegenüber Sie unterhaltspflichtig sind. So kann es sein, dass Sie gegenüber einem Kind aus einer vorhergehenden Ehe unterhaltspflichtig sind. Wenn Sie dann nach der Scheidung eine eingetragene Lebenspartnerschaft begründet und das Kind Ihres Lebenspartners oder Lebenspartnerin adoptiert haben, sind Sie auch diesem adoptierten Kind gegenüber unterhaltspflichtig. Sie haben dann zwei Unterhaltspflichten zu erfüllen.

Dann kann es vorkommen, dass Ihr Einkommen nicht ausreicht, um alle Unterhaltsansprüche in vollem Umfang zu bedienen. Die Rechtsprechung spricht von einem Mangelfall. In einem solchen Mangelfall werden Unterhaltsansprüche nach einer Rangfolge befriedigt (§ 1609 BGB). Gleichrangige Ansprüche sind im Verhältnis ihrer jeweiligen Tabellenbeträge gleichmäßig zu befriedigen.

Vorrangig kommen minderjährige Kinder und Kinder zwischen 18 und 21 Jahren, die sich in der Schulausbildung befinden und im Haushalt eines Elternteils leben (sog. volljährige privilegierte Kinder) zum Zuge. Ihr leibliches Kind aus Ihrer Ehe oder ein leibliches nichteheliches Kind und Ihr adoptiertes Kind in der Lebenspartnerschaft stehen einander gleich und haben gleichermaßen Anspruch auf Kindesunterhalt.

Die Unterhaltsansprüche der Kinder sind vorrangig gegenüber eventuellen Unterhaltsansprüchen Ihres geschiedenen Ehegatten oder Ihres nunmehr geschiedenen Lebenspartners zu bedienen. Diese kommen erst zum Zuge, wenn der Kindesunterhalt bedient ist. Reicht Ihr Einkommen für die vollen Unterhaltsansprüche aller Kinder nicht aus, wird das verfügbare Einkommen anteilig auf die Kinder verteilt.

Welche Kinder haben Anspruch auf Kindesunterhalt in der Regenbogenfamilie?

Unterhaltsberechtigt sind:

  • Minderjährige schulpflichtige Kinder bis zur Vollendung des 17. Lebensjahres.
  • Volljährige Kinder zwischen 18 und 21 Jahren, die sich in der Schulausbildung befinden und im Haushalt eines Elternteils leben. Diese Kinder sind als „volljährige privilegierte Kinder“ minderjährigen unverheirateten Kindern gleichgestellt.
  • Ältere Kinder über 21 Jahre bleiben unterhaltsberechtigt, solange sie bedürftig sind, insbesondere sich in einer Berufsausbildung oder im Studium befinden. Ansonsten bestimmt sich der Unterhaltsanspruch nach allgemeinen Grundsätzen der §§ 1601 ff BGB. Maßgebend ist, dass sie für ihren Lebensunterhalt grundsätzlich eigenverantwortlich sind und Eltern nur unterhaltspflichtig sind, wenn echte und nicht verschuldete Bedürftigkeit besteht.

Was beinhaltet die Düsseldorfer Tabelle?

Die Düsseldorfer Tabelle soll die Berechnung von Unterhaltsansprüchen ermöglichen und nachvollziehbar gestalten

Die Düsseldorfer Tabelle soll die Berechnung von Unterhaltsansprüchen ermöglichen und nachvollziehbar gestalten

Die Düsseldorfer Tabelle vereinfacht die Berechnung von Unterhaltsansprüchen und schafft gleiche Maßstäbe in der Rechtsprechung. Die Tabelle wird im Regelfall alle zwei Jahre, zuletzt zum 1.1.2018, aktualisiert. Sie ist kein Gesetz und dient vorwiegend der Orientierung. Sie wird überwiegend von allen deutschen Familiengerichten gleichermaßen angewandt, wobei allerdings zusätzlich die jeweiligen „Unterhaltsleitlinien“ des jeweiligen Oberlandesgerichts des Bezirks, in dem der Unterhaltsrechtsstreit ausgetragen wird, zu berücksichtigen sind.

Düsseldorfer Tabelle (Stand 1. Januar 2018)

  Nettoeinkommen des Barunter­haltspflichtigen Altersstufen in Jahren % Bedarfs­kontrollbetrag
    0 - 5 6 - 11 12 - 17 ab 18    
1. 1.900 348 399 467 527 100 880/ 1.180
2. 1.901 - 2.300 366 419 491 554 105 1.300
3. 2.301 - 2.700 383 439 514 580 110 1.400
4. 2.701 - 3.100 401 459 538 607 115 1.500
5. 3.101 - 3.500 418 479 561 633 120 1.600
6. 3.501 - 3.900 446 511 598 675 128 1.700
7. 3.901 - 4.300 474 543 636 717 136 1.800
8. 4.301 - 4.700 502 575 673 759 144 1.900
9. 4.701 - 5.100 529 607 710 802 152 2.000
10. 5.101 - 5.500 557 639 748 844 160 2.100

Wie berechne ich den Kindesunterhalt (Grundzüge)?

Um den Kindesunterhalt im Einzelfall auszurechnen, sind mehrere Schritte zu vollziehen.

1. Schritt: Stellen Sie Ihr bereinigtes Nettoeinkommen fest

Gehen Sie von Ihrem monatlichen Bruttoeinkommen aus. Für Selbstständige sind die letzten Steuererklärungen oder Steuerbescheide sowie die Gewinn- und Verlustrechnungen oder Bilanzen maßgebend. Vom Bruttoeinkommen dürfen Sie berufsbedingte Aufwendungen abziehen und bestimmte partnerschaftsbedingte Verbindlichkeiten berücksichtigen. Daraus ergibt sich Ihr sogenanntes bereinigtes Nettoeinkommen. In der linken Spalte der Düsseldorfer Tabelle ist dieses bereinigte Nettoeinkommen gemäß der Einkommensstufen 1 - 10 Ausgangspunkt für die Berechnung des Kindesunterhalts.

2. Schritt: Bestimmen Sie die Altersstufe des Kindes

Die Düsseldorfer Tabelle gibt drei Altersstufen (hier besteht der Unterhaltsanspruch immer) und eine Bedarfsgruppe für Volljährige (Unterhalt nur unter bestimmten Voraussetzungen):

  • Erste Altersstufe: 0 bis vollendetes 5. Lebensjahr
  • Zweite Altersstufe: 6 bis vollendetes 11. Lebensjahr
  • Dritter Altersstufe 12 bis vollendetes 17. Lebensjahr
  • Personen ab 18 Jahren

Der Unterhalt nach der nächsten Altersstufe ist jeweils ab dem Anfang des Monats zu zahlen, in dem das Kind das 6, 12. oder 18. Lebensjahr vollendet (§ 1612a Abs. III BGB). Je nach der Einstufung in eine Einkommensstufe und dem Alter der unterhaltsberechtigten Person ergibt sich der betreffende Unterhaltsbetrag in Euro.

Praxisbeispiel:

Bereinigtes Nettoeinkommen: 2.500 €

Alter des Kindes: 15 Jahre

Barunterhaltsanspruch laut Tabelle: 514 €

Hierauf ist die Hälfte des Kindergeldes anzurechnen.

3. Schritt: Prüfen Sie Ihren Selbstbehalt

Als Unterhaltspflichtiger haben Sie Anspruch auf einen Selbstbehalt (Eigenbedarf). Nur wenn Ihre Lebensgrundlage gewährleistet ist, kann das unterhaltsberechtigte Kind (rechtlich) erwarten, dass Sie es unterhalten. Der Selbstbehalt beträgt gegenüber minderjährigen ledigen Kindern und gegenüber volljährigen ledigen, im Haushalt eines Elternteils lebenden und sich in der Schulausbildung befindlichen Kindern bis Vollendung des 21. Lebensjahres (privilegierte Kinder):

  • bei nicht erwerbstätigen Unterhaltspflichtigen: 880 €/Monat
  • bei erwerbstätigen Unterhaltspflichtigen: 1.080 €/Monat
  • bei volljährigen Kindern: 1.300 €

Die Selbstbehalte beinhalten 380 € Unterkunftskosten (inkl. Nebenkosten und Heizung). Bei volljährigen Kindern sind es 480 €. Nachgewiesene und angemessene höhere Wohnkosten erhöhen den Selbstbehalt.

Was hat sich im Kindesunterhaltsrecht zum 1.1.2018 geändert?

Anhebung der Einkommensstufen 1 bis 10: Das Nettoeinkommen in der untersten Einkommensstufe betrug bis Ende 2017 1.500 €. Es wurde zum 1.1.2018 auf 1.900 € angehoben. Das Nettoeinkommen endet in der Einkommensstufen 10 statt 5.100 € nunmehr bei 5.500 €. Die Einkommensstufen 2 bis 9 sind unverändert geblieben.

Anhebung der Unterhaltszahlbeträge: Kinder der Altersstufe:

  • bis 5. Lebensjahr erhielten bis Ende 2017 342 € Unterhalt, ab 1.1.2018 beträgt der Zahlbetrag nunmehr 348 €.
  • in der 2. Altersstufe bis 12 Jahre 399 € statt bisher 393 € und
  • in der 3. Altersstufe bis 18. Lebensjahr 467 € statt bisher 460 €.
  • Auch die Zahlbeträge der höheren Einkommensstufen wurden in Abhängigkeit vom Lebensalter des Kindes erhöht (siehe Tabelle).
  • Die Unterhaltsbeträge der 4. Altersstufe ab 18 Jahren bestehen unverändert auf dem Niveau vom 1.1.2017.
  • Zum 1.1.2019 werden die Unterhaltszahlbeträge erneut angehoben. Kinder bis fünf Jahre erhalten dann 354 €, bis 11 Jahre 406 € und bis 18 Jahre 476 €.

Erhöhung des Ausbildungsmehrbedarfs: Befindet sich ein im Haushalt eines Elternteils lebendes Kind in der Berufsausbildung, erhöht sich sein Ausbildungsmehrbedarf von 90 auf 100 €. Die für die Berechnung des Kindesunterhalts anzurechnende Ausbildungsvergütung reduziert sich um diesen Betrag.

Erhöhung der Bedarfskontrollbeträge: Mit dem Bedarfskontrollbetrag soll das Einkommen zwischen dem unterhaltspflichtigen Elternteil und dem Kind ausgewogen verteilt werden. Der Bedarfskontrollbetrag ist nicht identisch mit dem Eigenbedarf. Nur in der Einkommensstufe 1 entspricht der Bedarfskontrollbetrag noch dem notwendigen Selbstbehalt (880 €/1.080 €). Er wird aber in der 2. Einkommensstufe von ursprünglich 1.180 € auf nunmehr 1.300 € oder in der 9. Altersstufe von 1.880 € auf nunmehr 2.000 € erhöht. Zweck ist, dass Sie als unterhaltspflichtiger Elternteil nicht schlechter gestellt sind als das unterhaltsberechtigte Kind und somit die verfügbaren Gelder gleichmäßig verteilt werden. Verbleibt Ihnen nach Abzug der zu zahlenden Unterhaltsbeträge weniger als der Bedarfskontrollbetrag, werden Sie in die nächst niedrigere Einkommensstufe eingestuft und brauchen entsprechend weniger Kindesunterhalt bezahlen.

Praxistipp: Benutzen Sie einen Unterhaltsrechner

Nach all der Theorie werden Sie jetzt sagen, wie soll ich bloß ausrechnen, was ich zahlen muss. Unterhaltsrecht ist leider komplex, wie immer, wenn es ums liebe Geld geht. Vielleicht tun Sie sich leichter, wenn Sie einen Unterhaltsrechtsrechner benutzen. Dort geben Sie nach Vorgabe die wesentlichen Zahlen ein und erfahren im Ergebnis, was ungefähr Sie an Kindesunterhalt zahlen müssen. Für einen zuverlässigen Unterhaltsrechner sollten Sie schon bereit sein, etwas Geld zu investieren. Kostenlose Unterhaltsrechner haben den Nachteil, dass Sie ungefähr selber wissen müssen, auf was es ankommt. Zudem müssen Sie das Ergebnis interpretieren, was Sie aber wiederum nur können, wenn Sie wissen, auf was es in Ihrer Situation ankommt.

5.0 von 5 (1)

Icon: Gratis-Infopaket Gratis-Infopaket
Jetzt anfordern!

Icon: Kostenlose Beratung Aufhebungsantrag
Jetzt einreichen

Schließen

TELEFON

0800 - 34 86 72 3

Rund um die Uhr - Garantiert kostenlos!

International: +49 211 - 99 43 95 0

*) Alle juristischen Tätigkeiten erfolgen durch handverlesene Anwälte & Kooperationspartner.

TERMIN

Vereinbaren Sie einfach einen

Beratungstermin mit uns:

Die Terminvereinbarung und

Beratung* sind zu 100% kostenfrei!

GRATIS-INFOPAKET
FÜR IHRE TRENNUNG

Icon: Gratis-Infopaket

Alle Infos auf 24 Seiten! FAQs, Spar-Tipps und Schaubilder.

ONLINE-AUFHEBUNGSANTRAG

Icon: Online-Scheidungsantrag

Ihre Aufhebung der Lebenspartnerschaft
seriös, schnellund zum günstigen Preis!