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Neubeginn nach Coming-Out im Alter

 
 

Ein Coming-Out ist nie einfach – dieser Schritt ist für viele Menschen mit der Angst vor Ablehnung und Ausgrenzung verbunden. Gerade ältere Menschen, die ihre Sexualität aus gesellschaftlichen und rechtlichen Gründen ggf. über Jahrzehnte hinweg versteckt haben, stehen danach vor großen Herausforderungen. Wie sieht der Neubeginn nach Coming-Out im Alter aus?

Spätes Coming-Out

Ein spätes Coming-Out ist oftmals darauf zurückzuführen, dass die Menschen nicht die Möglichkeit hatten, ihre Sexualität frei und sicher auszuleben. Viele haben eine Art Doppelleben geführt, sind verheiratet und haben Kinder. Andere wiederum entdecken dies vielleicht erst im Laufe der Zeit. Wie man auch zur Erkenntnis kommt, allen steht eines bevor: Das Coming-Out. Insbesondere im Alter bedeutet dies meistens Umbruch für die gesamte Familie. Was sich eigentlich wie ein Befreiungsschlag anfühlen sollte, kann daher eine Zeit lang noch belastend sein.

Wenn Sie über ein Coming-Out im Alter nachdenken und das Gefühl haben, mit niemandem so richtig darüber sprechen zu können, können Sie eine Beratungsstelle aufsuchen. Dort können Sie in vertrauensvoller und sicherer Umgebung über Ihre Situation sprechen und sich beraten lassen, wie Sie am besten vorgehen können.

Anschluss finden

Haben Sie den Schritt zum Coming-Out im Alter gewagt, ist eine der neuen Herausforderungen womöglich, Anschluss zu finden. Informieren Sie sich, welche Angebote es in Ihrer Umgebung gibt. In vielen Städten gibt es Vereine oder lokal organisierte Treffen für die LGBTQ-Gemeinschaft, darunter auch einige Angebote, die auf ältere Menschen zugeschnitten sind. Wenn Sie noch keine neue Partnerin bzw. Partner an Ihrer Seite haben, aber auch nicht alleine leben möchten, können Sie etwa eine Wohngemeinschaft mit anderen Menschen gründen, die eine ähnliche Situation erleben. Dann können Sie sich gegenseitig unterstützen und neue Bekanntschaften knüpfen.

 Wie gelingt der Neubeginn?

Geben Sie sich und Ihrer Familie Zeit, mit dem Coming-Out klarzukommen. Bei Bedarf können Sie erwägen, eine Familienberatung aufzusuchen, um über die Situation in einem professionell geleiteten Rahmen zu sprechen. Knüpfen Sie neue Kontakte und genießen Ihren Lebensabend im Einklang mit sich selber. Nutzen Sie die Chance für Ihren Neubeginn – vielleicht erwartet Sie schon bald eine neue glückliche Beziehung.

Scheidung und erneute Hochzeit?

Seit der Einführung der Ehe für alle im Jahr 2017 steht die Ehe auch gleichgeschlechtlichen Paaren offen, sodass Sie Ihre neue Partnerin bzw. Ihren neuen Partner dann auch heiraten können. Sofern Sie noch verheiratet sind, müssen Sie sich für eine standesamtliche Trauung jedoch erst scheiden lassen. Informieren Sie sich über die Folgen der Scheidung und einer erneuten Heirat, insbesondere im Hinblick auf Unterhaltsansprüche und Ihre Altersversorgung und lassen sich ggf. beraten. Möglich ist auch die Trennung ohne Scheidung und die Begründung einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft mit der neuen Partnerin bzw. dem neuen Partner, ohne eine Ehe einzugehen. 

Wofür Sie sich auch entscheiden, für ein Coming-Out und ein selbstbestimmtes Leben in jeder Hinsicht ist es nie zu spät.

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